Krüger Pflegeakademie

–unbeschwert Zuhause leben

Krüger Pflegeakademie

Der größte Pflegedienst in Deutschland ist die Familie, denn zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut. Doch Menschen in ihrer vertrauten Wohnung zu pflegen und zu betreuen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Häufig geraten Angehörige, Freunde und Nachbarn dabei auch an ihre körperlichen und seelischen Grenzen.

Damit die Pflege gelingt, vermitteln die Seminare und Pflegekurse der Pflegeakademie leicht verständlich aktuelles pflegerisches Fachwissen und hilfreiche Methoden aus den Bereichen Pflege, Gesundheit, Therapie und Prävention.

Unsere Seminare und Pflegekurse sind fachlich kompetent und zuzahlungsfrei.

 

Für ein
unbeschwertes
Leben zu Hause

Unsere Module

Die Kurse sollen die häusliche Pflege erleichtern und verbessern, indem sie pflegerische und medizinische Grundkenntnisse vermitteln. Es gibt z.B. Ratschläge, wie der eigene Rücken geschont werden kann, Tipps zu Pflegemitteln und technischen Hilfsmitteln.

Ausserdem sollen die Kurse auch bei seelischen Belastungen unterstützen und den Erfahrungsaustausch mit anderen Betroffenen fördern. Darüber hinaus wird auch über rechtliche Themen wie Betreuungsvollmachten, Vorsorgevollmachten oder Testamente gesprochen.

Die KRÜGER-Pflegeakademie ist keine gewöhnliche Schule
— sie ist ein kompetenter Partner für pflegende Menschen.

Wählen Sie ein Modul aus

Allgemeine
Informationen
Mobilisation
Ernährung

Modul 1.1

Rechtliche Grundlagen

 

Ziel: Teilnehmende lernen die Leistungsmöglichkeiten der sozialen Pflegeversicherung, Grundlagen des Betreuungsgesetzes und pflegerelevante Gesetze aus dem Strafgesetzbuch kennen.

  • Leistungen des SGB XI
  • Betreuungsgesetz
  • Freiheitsberaubende Maßnahmen, Versorgung von Hilfebedürftigen.

Modul 1.2

Unterstützende Maßnahmen zur Selbstpflege

 

Ziel: Teilnehmende lernen die Gefahren der Überlastung und unterstützende Hilfen kennen.

  • Belastungsfaktoren von pflegenden Angehörigen
  • Vorstellung des Unterstützungsnetzwerkes allgemein und stadtteilbezogen: Essen auf Rädern, Hausnotruf, Gerontopsychiatrische Beratung, Angehörigengruppen, Selbsthilfegruppen, ambulante Pflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Wohnkonzepte im Alter etc.

Modul 2.1

Transfers (Kinästhetik)

 

Ziel: Teilnehmer lernen Grundprinzipien des Kinästhetischen Transfers kennen, können ihre Angehörigen schmerzfrei bewegen und schonen ihre eigene Gesundheitheit.

  • Bedarfsabfrage der Teilnehmer, danach werden Transfers ausgesucht, z.B. Schinkengang auf dem Stuhl, Hochziehen im Bett mit Stopper, Bett zu Stuhl und Stuhl zu Bett Transfer sowie Stuhl zu Stuhl Transfer.

Modul 2.2

Immobilität (im Bett oder Rollstuhl)

 

Ziel: Teilnehmer lernen die Gefahren der Zweiterkrankungen bei Immobilität kennen und wenden Pflegetechniken zu deren Verhinderung an.

  • Dekubitusprophylaxe, Lagerungen und Hautpflege
  • Pneumonieprophylaxe, Atembeobachtung, atemsimulierende Einreibung
  • Thromboseprophylaxe, Umgang mit Kompressionsstrümpfen
  • Kontrakturenprophylaxe, aktive und passive Bewegung.

Modul 2.3

Aktivierende Mobilisation

 
Materialien: Rollator, Pflegebett, Rollstuhl

Ziel: Teilnehmer lernen die vorhandenen Fähigkeiten der Pflegebedürftigen kennen und unterstützen aktivierend.

  • Lagern im Bett unter Berücksichtigung der Eigenbewegung
  • Unterstützung beim Laufen durch sicheres Handling
  • Umgang mit einem Rollstuhl
  • stufenweise Mobilisation (z.B. bei einem Schlaganfall).

Modul 3.1

Ernährung im Alter

 
Materialien: Schnabelbecher, Joghurts zum Anreichen

Ziel: Teilnehmende lernen die Veränderungen in der Ernährung im höheren Alter kennen und setzen Hilfsmittel gezielt und bewusst ein.

  • Ernährungsveränderungen im Alter
  • Ernährungsempfehlungen
  • Selbsterfahrungen mit Anreichen von Nahrung und Trinken aus dem "Schnabelbecher"
  • Flüssigkeitsbedarf im ALter
  • Ernährung bei Schluckstörungen
  • Umfang mit Sondenkost

Modul 3.2

Diabetes und Ernährung

 
Materialien: Pens, BZ Gerät

Ziel: Teilnehmende lernen das Krankheitsbild Diabetes kennen, können Notfallsituationen erkennen und vorbeugen.

  • Das Krankheitsbild Diabetes
  • Umgang mit Pens und Blutzuckergerät
  • Komplikationen
  • Notfallverhalten
  • Vorbeugung und Bewältigung.
Körperpflege
Pflege bei
Altersverwirrtheit
Pflege bei
Multiple Sklerose

Modul 4.1

Körperpflege, Hygiene und Inkontinenz

 

Ziel: Teilnehmende lernen hygienische Aspekte der Körperpflege kennen und wissen um den individuellen Aspekt des Wohlbefindens durch Körperpflege

  • Häusliche Hygiene, was ist notwendig, was nicht?
  • Duschen/Baden, welche Hilfsmittel sind notwendig?
  • Rasur, Haarpflege
  • Schminken, Schmuck
  • Inkontinenz
  • Umgang mit Inkontinenzeinlagen und ableitenden Harnsystemen.

Modul 4.2

Ganzkörperpflege im Bett und alternative Pflegemöglichkeiten

 
Materialien: Pflegebett, Waschschüssel, Waschzusätze, Haarwaschbecken

Ziel: Teilnehmende lernen Körperpflegemethoden und Waschzusätze sowie alternative Pflegemöglichkeiten kennen und können immobilie Angehörige händeln.

  • Anregende und beruhigende Waschungen
  • Waschzusätze
  • Körperpflege im Bett
  • Haarwäsche im Bett
  • Nagelpflege, Fußpflege, Zahnpflege, Nasenpflege
  • Unterlagerungen (Kinästhetik) als alternative Schlafhilfe.

Modul 4.3

Körperpflege bei Schlaganfallpatienten und Pflegebeobachtung

 
Materialien: Pflegebett, Blutdruckgerät

Ziel: Teilnehmende lernen das Krankheitsbild und die Einbeziehung gelähmter Körperteile und deren Handling kennen.

  • Das Krankheitsbild Schlaganfall
  • Körperpflege bei gelähmten Körperteilen
  • Aktivierung und Mobilisation bei Schlaganfall
  • Krankenbeobachtung
  • Blutdruckmessung
  • Pulsmessung.

Modul 5.1

Demenzen, Verlauf und Auswirkungen

 

Ziel: Teilnehmende lernen die Krankheitsbilder der Demenzen, den Verlauf der Krankheiten und Möglichkeiten der Entlastungen für Angehörige kennen.

  • Krankheitsbilder der Demenzen
  • Verlauf und Veränderungen der Betroffenen
  • Unterstützungs- und Entlastungsmöglichkeiten für Angehörige.

Modul 5.2

Pflegekonzepte zum Umgang mit Demenzen

 

Ziel: Teilnehmende lernen Möglichkeiten im Umfang mit Demenzerkrankten kennen sowie Möglichkeiten zur Kommunikation.

  • Biografiearbeiten nach Böhm
  • Validation.

Modul 6.1

Krankheitsbild MS

 

Ziel: Teilnehmende lernen das Krankheitsbild Multiple Sklerose und die Besonderheiten im Krankheitsverlauf verständlich kennen.

  • Ursachen, Symptome, Verlauf, und MS-Formen
  • Behandlung von MS im Akustadium bzw. langfristig z.B. Medikamentös, alternative Therapien
  • MS-Erkrankte im Berufsalltag, Leben mit MS

Modul 6.2

Unterstützende Maßnahmen zur Selbstpflege und Pflegebedürftigkeit

 

Ziel: Teilnehmende lernen die Gefahren der Überlastung und unterstützende Hilfen kennen.

  • Pflegebedürftigkeit bei MS, Schwerbehindertenausweis
  • Vorstellung des Unterstützungsnetzwerkes allgemein und stadtteilbezogen: Essen auf Rädern, Hausnotrufdienst, Angehörigengruppen, Selbsthilfegruppen, ambulante Pflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Wohnkonzepte für MS-Erkrankte etc.
Pflege & Betreuung
sterbender Menschen
Pflege von
behinderten &
kranken Kindern
Umgang mit
Medikamenten

Modul 7.1 + Modul 7.2

Pflegerische Aspekte

 

Ziel: Teilnehmende lernen mit dem Thema Sterben und Tod umzugehen und lernen die wichtigsten pflegerischen Aspekte kennen.

  • Sterbephasen
  • Sterbebegleitung
  • Besonderheiten bei der Pflege und Betreuung: Nahrungsaufnahme, Körperpflege, Symptombeobachtung, Selbstsorge

Modul 7.3

Rechtsfragen und Unterstützungsangebote

 

Ziel: Teilnehmende lernen unterstützende Hilfen kennen und erfahren das Wichtigste zu Finanzierungs- und Rechtsfragen.

  • Vorsorgevollmacht, Generalvollmacht, Patiententestament, Betreuungsverfügung, Finanzierungsmöglichkeiten durch Pflege- bzw. Krankenkasse
  • Vorstellung des Unterstützungsnetzwerkes allgemein und stadtteilbezogen: Hausnotrufdienst, ambulante Palliativgruppen, Angehörigengruppen, ambulante Pflege, Tagespflege, Kurzzeitpflege, Hospize etc.

Modul 8.1

Unterstützungsangebote und Selbstpflege

 

Ziel: Teilnehmende erfahren pflegerische Tipps und Möglichkeiten der Entlastung und Hilfestellung bei der Erkrankung eines Kindes.

  • Unterstützungsangebote und externe Hilfen, Leistungsansprüche
  • Belastung durch die besondere Pflegesituation: Strukturierung des Tagesablaufes, eigene Wünsche und Ansprüche erkennen, akzeptieren und in den Alltag integrieren, Bereitschaft auch externe Hilfen anzunehmen
  • Wahrnehmung: Unter Berücksichtigung der altersgemäßen Entwicklung (körperlich/geistig) die Wahrnehmung von vorhandenen Fähigkeiten/Ressourcen als Ansatz zur gezielten Förderung

Modul 8.2

Transfer, Ernährung, Verhinderung einer Zweiterkrankung

 

Ziel: Teilnehmende lernen die Besonderheiten des Transfers, Ernährung und Vorbeugungsmaßnahmen zur Verhinderung einer Zweiterkrankung kennen.

  • Körperentlastende und rückenschonende Transfertechniken beim behinderten Kind
  • Besonderheiten bei der Ernährung bei z.B. Fieber, Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Umgang mit PEG und Button. Besonderheiten bei der Verabreichung von Sondenkost
  • Vorbeugende Maßnahmen zur Verhinderung von Zweiterkrankungen z.B. Kontraktur, Dekubitus, Soor/Parotitis

Modul 9.1

Medikamentenkunde

 

Ziel: Teilnehmende lernen die Gefahren, Komplikationen und hygienischen Aspekte kennen.

  • Wichtigste Medikamentengruppen, wie z-B. Antidiabetika, Analgetika, Antidementiva, Antihypertonika, Antikoagulantia, Diuretika, Kardiaka, Sedativa, Psychopharmaka
  • Medikamentenformen und ihre Besonderheiten, wie z.B. Tabletten, Kapseln, Dragees, Zäpfchen
  • Zuzahlungsregelungen
  • Was sind Generika?

Modul 9.2

Einnahme und Verabreichung von Medikamenten

 

Ziel: Teilnehmende lernen die Besonderheiten und Gefahren bei der Einnahme und Verabreichung von Medikamenten kennen.

  • Besonderheiten bei der Einnahme von Medikamenten, z.B. Tageszeit, vor, nach, während der Mahlzeit
  • Besonderheiten bei der Verabreichung wie z.B. warum einzeln, mit welcher Flüssigkeit einnehmen und warum?
  • Besonderheiten bei der Verabreichung über Sonde
  • Insulin und subkutane Injektion
Nadine Hoffmann

Wir beraten Sie gern!

Sie haben Interesse daran einen Angehörigen in der eigenen Häuslichkeit zu pflegen, doch wissen noch nicht genau wie Sie vorgehen müssen? Wir informieren Sie darüber was es zu beachten gilt und empfehlen Ihnen die passenden Seminare zu Ihrer Lebenssituation. Natürlich stehen wir unseren Kunden und Angehörigen jederzeit mit fachlicher Beratung zu pflegerelevanten Themen und Anträgen zur Seite.

Telefon:
03941 / 44 22 79

Termine

In diesem Bereich finden Sie unsere aktuellen Seminartermine. Sie haben Interesse an einem Seminar? Dann kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular oder telefonisch unter: 03941 / 44 22 79

14.01.2020

Demenzformen, Verlauf und Auswirkungen.
Maßnahmen zur Selbstpflege

Uhrzeit
16:00 Uhr

Kursleiter
C. Schröder, B. Hollomotz

02.02.2020

Gefahren der Zweiterkrankung und deren Prophylaxe                      

Uhrzeit
16:00 Uhr

Kursleiter
Christina Schröder

30.03.2020

Was hör´ ich da?!
Hören wie ein Luchs.

Uhrzeit
13:30 Uhr

Kursleiter
Hörgeräte Egger

29.04.2020

Kinästhetik  

Uhrzeit
13:30 Uhr

Kursleiter
Sanitätshaus Heidemann

07.05.2020

Rechtliche Grundlagen
Leistungen des SGB XI

Uhrzeit
16:00 Uhr

Kursleiter
Nadine Hoffmann

17.06.2020

Kleine Medikamentenkunde

Uhrzeit
13:30 Uhr

Kursleiter
Apotheke am Bahnhof

07.07.2020

Testament, Vorsorgevollmacht,
Betreuungsvollmacht

Uhrzeit
16:00 Uhr

Kursleiter
Dr. Olaf Schröder

17.09.2020

Pflege und Betreuung
sterbender Menschen                    

Uhrzeit
16:00 Uhr

Kursleiter
Nadine Hoffmann

07.10.2020

Inkontinenzversorgung
und Pflegehilfsmittel

Uhrzeit
13:30 Uhr

Kursleiter
Sanitätshaus Heidemann

18.11.2020

Ernährung im Alter

Uhrzeit
13:30 Uhr

Kursleiter
Birgit Hollomotz

Hier finden Sie uns:

Breiter Weg 10
38820 Halberstadt

Ansprechpartner

Nadine Hoffmann
Pflegeberaterin

Tel 03941 / 44 22 79
Fax 039422 / 622 10
nadine.hoffmann@
pflegedienst-krueger.de

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Wir werden Ihre Anfrage zeitnah bearbeiten und uns mit Ihnen in Verbindung setzen. Bitte hinterlassen Sie uns dazu Ihre Kontaktdaten.

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